Willkommen

bei der Deutschen Gesellschaft
für
Neuropathologie und Neuroanatomie

DGNN Jahrestagung 2019 - Magdeburg  

Jahrestagung der DGNN 2019

Magdeburg, 19. - 21. September 2019

Gesellschaftshaus, Schönebecker Straße 129, 39104 Magdeburg


DGNN Ausschreibung: Werner-Rosenthal-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie e.V. vergibt 2019 zum 9. Mal den Werner-Rosenthal-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs unserer Fachgesellschaft.

Bewerben kann sich jede/r Wissenschaftler/in, welche/r höchstens 35 Jahre alt und als Mitarbeiter/in eines/r Institutes/Abteilung für Neuropathologie (ausgewiesen durch entsprechende Nennung in der Publikation) eine wissenschaftliche Originalarbeit als Erstautor/in publiziert hat. Diese Originalarbeit muss im Zeitraum von August 2018 bis Juli 2019 zur Veröffentlichung angenommen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 31.7.2019.

Das Preisgeld beträgt 1.000,- �. Bewerbungen sind per Email an die Vergabekommission, z. Hd. Herrn Prof. Dr. Werner Paulus (werner.paulus@uni-muenster.de), einzureichen. Der Bewerbung sollen eine pdf-Datei der Publikation, ein Curriculum vitae sowie ein kurzes informelles Schreiben des/der Lehrstuhlinhabers/-in oder Abteilungsleiters/-in beigefügt werden, mit welchem die wissenschaftliche Leistung und Eigenständigkeit des/der Kandidaten/in bestätigt wird.

Der Werner-Rosenthal-Preis 2019 wird während der DGNN-Jahrestagung (Neurowoche) in Magdeburg (19.-21. September 2019) vergeben. Der/die Preisträger/in soll seine/ihre Arbeit in einem Kurzvortrag im Rahmen der Tagung präsentieren. Die DGNN übernimmt Reise-, Hotel- und Kongresskosten. Über den genauen Termin der Preisverleihung wird rechtzeitig vorab informiert.


Publikationspreis NervClub

Der NervClub e.V. - Interdisziplinäre Studiengruppe "Periphere Nerven" - schreibt jährlich den "Publikationspreis NervClub" zur Würdigung und Förderung von wissenschaftlichem Arbeiten und Publizieren auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen peripherer Nerven aus.

Auszeichnungswürdig sind deutsch- oder englisch-sprachige in peer-reviewed Journalen publizierte / zur Publikation angenommene Originalarbeiten aus dem Bereich der Grundlagenoder klinischen Forschung mit hoher Relevanz für die Weiterentwicklung von Konzepten zur Diagnostik, dem Erhalt oder der Wiederherstellung der Funktion peripherer Nerven. Fallstudien oder Übersichtsartikel sind nicht auszeichnungswürdig. Der Preis umfasst ein Preisgeld in Höhe von 1000,00 Euro.

Bewerbungen können bis 31.10.2019 an den geschäftsführenden Sekretär (sekretaer@nervclub.de) geschickt werden. Weitere Informationen zu den Vergabemodalitäten und den Bewerbungsunterlagen finden Sie bitte unter https://www.nervclub.de/foerderpreis_publikationspreis.php


12th European Congress of Neuropathology  

12th European Congress of Neuropathology

Odense, Denmark, 3. - 6. June 2020


Filippo Gullotta

04.02.1931 - 07.08.2018

Professor Dr. med. Filippo Gullotta, Gründungsdirektor des Instituts für Neuropathologie der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, verstarb am 07. August 2018 im Alter von 87 Jahren nach einer längeren progredienten neurodegenerativen Erkrankung.

Filippo Gullotta wurde am 04. Februar 1931 in Catania auf Sizilien geboren, wo er von 1948-1955 Medizin studierte. Nach einer kürzeren Tätigkeit in der Nervenklinik der Universität Catania, Militärdienst und fast 3 Jahren Pathologie an der Universität Modena, ging er 1960 als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an das Institut für Neuropathologie der Universität Bonn zu Professor Dr. Gerd Peters. Diesem folgte er 1961 für zwei Jahre an die Neuropathologie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München als wissenschaftlicher Assistent. Ab 1963 war er dann 20 Jahre am Institut für Neuropathologie der Universität Bonn (Direktor: Professor Dr. Günter Kersting) tätig, wo er sich 1966 über “Das sogenannte Medulloblastom“ habilitierte und 1970 zum wissenschaftlichen Rat und Professor ernannt wurde. 1980 lehnte er einen Ruf nach Aachen ab. Er hat entscheidend die Jahrestagung der DGNN 1978 in Bonn und immer wieder deutsch-italienische Neuropathologentreffen mitorganisiert.

Die Chronik des neu geschaffenen Ordinariats für Neuropathologie an der WWU Münster, das er offiziell am 01.04.1983 antrat und des eigenen Instituts, das ihm offiziell am 25. 10. 1988 übergeben wurde, hat er ausführlich beschrieben. Ohne Zweifel verdankt das Institut für Neuropathologie der WWU Münster seine Existenz ganz vorrangig Filippo Gullotta, wahrscheinlich wären nur sehr wenige Neuropathologen bereit gewesen, einen derart beschwerlichen Weg zu gehen. Dafür ist ihm die deutsche Neuropathologie zu großem Dank verpflichtet. Er hat dann das schnell an Wichtigkeit zunehmende Institut bis zu seiner Emeritierung 1998 geleitet; ihm folgte Professor Dr. med. Werner Paulus.

Filippo Gullotta war ein exzellenter, hocherfahrener Neuropathologe, wahrscheinlich einer der letzten „Allrounder“ unseres Faches, der neben seinen Spezialgebieten, der Tumorneuropathologie und der Entwicklungsneuropathologie, ein sehr großes Wissen über neurodegenerative und entzündliche Erkrankungen besaß und auch sehr erfahren in der Myopathologie und der Diagnostik intestinaler Innervationsstörungen war. Er publizierte mehr als 300 Arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen der Neuropathologie, verstand sich aber vorrangig als klinischer Neuropathologe. Er hat auch in der Entstehungs- und Frühphase der Zeitschrift Clinical Neuropathology mitgearbeitet. Filippo Gullotta war ein hervorragender und sehr beliebter Hochschullehrer, der es verstand, neuropathologische Sachverhalte klar und verständlich und mit einer guten Prise Humor darzustellen. Er war auch als IAP-Dozent äußerst geschätzt.

Er war ein absolut zuverlässiger Kollege: Dem Verfasser hat er sehr viel Freiheit bei seiner Habilitation gelassen, auf die zugesagte Hilfe war aber hundertprozentig Verlass.

Die Familie mit Ehefrau Helmtrud und den drei Söhnen Giovanni, Giorgio und Giulio im Bonner Zuhause, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte, spielte für Filippo Gullotta auch eine sehr wichtige Rolle. Seine geliebte Gattin war die starke Frau, die ihm den Rücken freihielt. Ihr viel zu früher Tod 2004 hatte ihn zutiefst getroffen. Seine vier Enkelkinder gaben dem liebevollen Großvater aber wieder seinen Lebensmut zurück.

Filippo Gullotta war privat sehr an Literatur, bildender Kunst und Geschichte interessiert.

Wir verlieren mit ihm einen hervorragenden Neuropathologen, einen brillanten Lehrer seines Fachs und einen liebenswürdigen, klugen und humorvollen, unvergesslichen Menschen. Grazie e ciao, Filippo Gullotta!

Dieser Nachruf ist eine gekürzte und modifizierte Version eines Nachrufs für den Verhandlungsabend 2019 der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e. V. (DGP).

Verfasser:
Professor Dr. med. Klaus Kuchelmeister
Institut für Neuropathologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn
klaus.kuchelmeister@ukbonn.de


Neurowoche - DGNN Jahrestagung 2018 - Berlin  

Neurowoche 2018

Berlin, 30. Oktober - 03. November 2018

Messe Berlin, Eingang Süd, Jaff�straße, 14055 Berlin


DGNN Jahrestagung 2017 - Erlangen  

Jahrestagung der DGNN 2017

Erlangen, 22.–24.06.2017

Heinrich-Lades-Halle, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen


DGNN Jahrestagung 2016 - Hamburg  

Jahrestagung der DGNN 2016

Hamburg, 22.–24.09.2016

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Medizinhistorisches Museum

   Meeting Report (Clinical Neuropathology, Vol. 36 � No. 1/2017, p 47-49)


DGNN Jahrestagung 2015 - Berlin  

Jahrestagung der DGNN 2015

Berlin, 26.–28.08.2015

Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin

   
  Gespräch mit Kongresspräsident Prof. Frank Heppner
(aus: änd-Ärztenachrichtendienst, 01.09.2015 - www.aend.de)

DGNN-Stipendien für Mitglieder in Weiterbildung

Zur Förderung der neuropathologischen Qualifizierung vergibt die DGNN Stipendien an DGNN-Mitglieder in Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Neuropathologie.
Gefördert werden Veranstaltungen mit neuropathologischem Fokus (z.B. EuroCNS-Kurse), die geeignet sind, die Teilnehmer in morphologischer oder molekularer Diagnostik zu qualifizieren.

Die Höhe der Förderung beträgt 50% der Teilnahmegebühr (max. € 500.- pro Bewerber). Pro Kalenderjahr werden in dieser Maßnahme maximal € 3000.- ausgeschüttet.
Die Anträge werden nach Eingang der vollständigen Unterlagen (Teilnahmebescheinigung, Zahlungsbestätigung) bis zur Erreichung des Maximalbetrages gefördert. Die Entscheidung erfolgt durch den Vorstand der DGNN.

Anträge können jederzeit an den Vorsitzenden der DGNN gerichtet werden.



 
   
www.dgnn.de