[Satzung] [Bisherige Preisträger]

Theodor-Schwann-Preis

Satzung

für den Theodor-Schwann-Preis

§ 1 Entstehung
Mit dem Preis erinnert die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN) an den berühmten Zellforscher und Begründer der allgemeinen Zelllehre, Theodor Schwann (geb. 1810 in Neuss, Anatom in Berlin und Lüttich, gest. 1882 in Lüttich). Sein Name ist als Eponym mit den Hüllzellen der Axone des peripheren Nervensystems und den Tumoren dieser Zellen verbunden. Der Preis wurde von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. J. Michael Schröder, Aachen, im Jahre 2003 durch eine Spende begründet.

§ 2 Zweck der Spende
Der Theodor-Schwann-Preis soll an Ärzte/innen und Wissenschaftler/innen verliehen werden, die sich um die Erforschung neuromuskulärer Krankheiten besonders verdient gemacht und während einer Jahrestagung der DGNN einen besonders eindrucksvollen Vortrag gehalten haben. Auch herausragende Poster und deren Präsentationen können auf diese Weise gewürdigt werden. Eingeladene Vorträge werden nicht berücksichtigt. Der Preis wird jeweils während der Jahrestagung der DGNN an den/die Erstautor/in eines solchen Vortrags oder Posters vergeben. Mit der Preisverleihung sind keine wirtschaftlichen Ziele verbunden.

§ 3 Ausstattung des Theodor-Schwann-Preises
Der Theodor Schwann-Preis wird aus Spenden an die DGNN finanziert. Die Preissumme wird vom DGNN-Vorstand festgesetzt. Die Spender werden auf der Homepage der DGNN genannt.

§ 4 Entscheidung über die Preisvergabe
Die Auswahlkommission wird durch die auf der Jahrestagung anwesenden aktuellen Mitglieder des Referenzzentrums für Neuromuskuläre Krankheiten und bis zu drei auf Vorschlag des/der Vorsitzenden des Referenzzentrums kooptierten ehemaligen Referenzzentrums-Mitgliedern gebildet. Jedes Mitglied der Kommission hat eine Stimme. Falls ein Kommissionsmitglied oder ein/e Mitarbeiter/in eines Kommissionsmitgliedes zur Auswahl steht, darf dieses Kommissionsmitglied nicht abstimmen. Gewählt wird in geheimer Abstimmung. Es entscheidet die einfache Mehrheit. Falls diese nicht zustande kommt, erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten/innen mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden des Referenzzentrums.


Bisherige Preisträger des Theodor-Schwann-Preises:

Leonora Zange, Berlin, und Anand Goswami, Aachen (2015)

Ruth Stassart, Göttingen (2013)

Alexandra Maerkens, Bochum (2012)

Juliane Bremer, Zürich (2009)

Anna Brunn, Köln (2008)

Alexander Krüttgen, Aachen (2006)

Christian Mawrin, Magdebug (2004)

Nikola Holtkamp, Berlin (2003)


www.dgnn.de